Gedanken schieben sich an die Oberfläche. Gedanken von Aufgabe und sie schreien und brüllen mich an: „Du kannst nicht mehr!“. Und tatsächlich, mir fehlt die Kraft, mich wieder hochzukämpfen. Mein Wille ist leer. Mein Körper, meine Seele sind geschüttelt von Krämpfen, meine Augen blicken müde in diese Welt. Die ganze Zeit habe ich gekämpft. Jedes Mal. Gekämpft und gehofft, doch nur ein kleiner, minimaler Fehler reicht zur Zerstörung meiner ganzen Arbeit, meiner Träume, meines Lebens. Ich bin allein und frage mich, warum heißt leben meistens leiden?

Die Überlegung mich einfach ins Meer zu schmeißen und mich treiben zu lassen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ganz vielleicht kann mir die See zeigen, wo mein Schicksal liegt, mein Weg. Die Suche nach was Anderem hat schon lange begonnen, auch wenn ich eigentlich nie etwas anderes wollte, als das. Diesen Traum, den ich mir erfüllt habe. Der Traum, für den ich alles gegeben, alles aufgegeben habe. Doch er ging anders aus und irgendwann muss ich der Wahrheit in die Augen sehen. Starre sie an und von einer Minute auf die nächste Stunde, habe ich verstanden, dass die Wahrheit dir den ganzen Glauben nehmen kann.

Alles, was ich brauch, ist ein Zeichen.

Ich brauch ein Zeichen.